Headless CMS – Die Vorteile, den Kopf zu verlieren

Omnichannel-Marketing erfordert Flexibilität und ein Headless CMS kann diese Flexibilität bieten, sowohl im Hinblick auf zukünftige Fähigkeiten als auch auf die Notwendigkeit einer verbesserten Zusammenarbeit.

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Morag Cuddeford-Jones15. Februar 2021
  • Content Management
  • Digital Marketing

Jedes Unternehmen mit einer Website kennt sich mit CMS, also Content Management-Systemen, aus. Der Prozess ist ziemlich einfach. Nehmen Sie Content Assets aus der Datenbank, dem Server oder dem Digital Asset Management (DAM)-System, bearbeiten Sie diese im CMS-Dashboard und veröffentlichen Sie. Ganz einfach.

Schwierig wird es, wenn dies zu einfach ist. Die meisten Unternehmen müssen mehr als nur eine Website mit diesem Content bestücken. Zunehmend muss Content auch für Apps, virtuelle Assistenten, Printmaterialien, E-Commerce-Seiten, Partnerseiten usw. produziert, verwaltet und veröffentlicht werden.

Die Verwendung eines traditionellen – oder monolithischen – CMS zur Bewältigung all dieser Kanäle erfordert den Einsatz mehrerer Systeme. Diese werden oft selbst gehostet, anstatt SaaS- oder Cloud-basiert zu sein, und tun sich schwer, in einer Omnichannel-Content-Umgebung zusammenzuarbeiten.

Die Lösung? Kopfloses (Headless) CMS

Die Antwort auf diesen Mangel an Interoperabilität und Inflexibilität ist, den ‚Kopf‘ vom ‚Körper‘ zu trennen. Der ‚Kopf‘ in einem CMS bezieht sich auf den Ort, für den der Content erstellt wird – zum Beispiel die bereits erwähnte Website. Durch den Verlust des Kopfes, oder Headless CMS, kann der Content in einem System verwaltet und bearbeitet werden, ist dann aber für eine Reihe von Drittsystemen und -kanälen zugänglich, sodass er an jeden Kanal verteilt werden kann, der ihn benötigt – Apps, Point of Sale, Kataloge, Chatbots und mehr.

Nun mag es sich so anhören, als ob ein Headless-Ansatz für Ihr CMS das System in eine Entwicklerumgebung zurückversetzen würde, die hochqualifizierte, IT-fokussierte Benutzer erfordert. Aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ein Headless CMS basiert auf einer vereinfachten Benutzeroberfläche, die es Benutzern aus dem gesamten Unternehmen ermöglicht, das System für ihre Content-Bedürfnisse zu nutzen, egal ob es sich dabei um Vertrieb, Merchandising, Marketing, Kundenservice oder E-Commerce handelt.

Diese Nutzerdemokratie wird zunehmend wichtiger, wie Untersuchungen belegen. Die Studie The State of Universal Content Management 2020 hat gezeigt, dass führende Unternehmen diejenigen sind, die die Verantwortung für den Content im gesamten Unternehmen verteilen, anstatt sie im Marketing (59% der Mainstream-Unternehmen gegenüber 42% der führenden Unternehmen) oder in Redaktionen (20% gegenüber 35%) zu belassen.

Vereinfachung der Komplexität von Content

Das ist entscheidend, denn ein Headless CMS behandelt Content wie Daten und nicht wie fixe Assets, die für eine einzige Plattform entwickelt wurden. So kann Content über alle Arten von verschiedenen Plattformen hinweg genutzt und an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden, wenn es wächst. Es ist unendlich flexibel und skalierbar. Wenn das Unternehmen neue Kompetenzen hinzufügt, wie beispielsweise das Anbieten von virtuellen Assistenten oder KI-gesteuerten Empfehlungsmaschinen, koppelt sich das Headless CMS einfach an den neuen Kanal an und leitet die benötigten Informationen auch dorthin weiter. Zuvor musste das Unternehmen für jede neue Plattform ein neues End-to-End-CMS einrichten. Aber die Verwendung einer einzigen Quelle für Inhaltsdaten sorgt für einen schnelleren und genaueren Content-Prozess.

Diese Fähigkeit, Informationen schnell umzuwandeln, ist von entscheidender Bedeutung, und ich meine das nicht nur im Hinblick auf die hohen Anforderungen, die die Digitalisierung heute an Unternehmen stellt. Nehmen Sie den Fall einer europäischen Lebensmittelkette, der in unserem neuesten Whitepaper Neue Freiheit durch Content und Headless CMS dargestellt wird. Das Unternehmen, das bereits das Universal Content Management-System von censhare für die Kundenkommunikation einsetzt, nutzt nun auch das Headless CMS, um seine Regalkartenproduktion zu vereinfachen.

Durch die Verwendung einer intuitiven Oberfläche konnten auch Mitarbeiter, die im Umgang mit Content-Systemen unerfahren waren, ohne zusätzliche Schulungen Regalkarten in den Filialen erstellen. Das führte zu Flexibilität in Bezug auf die Regalkommunikation für die nationale und regionale Werbung und zu einer Entlastung der Zentrale, die nun die regionalen Filialen nicht mehr ständig mit Materialien versorgen musste, was diesen Prozess in vielerlei Hinsicht erheblich beschleunigte.

Omnichannel-Marketing erfordert Flexibilität und ein Headless CMS kann diese Flexibilität bieten, sowohl im Hinblick auf zukünftige Fähigkeiten als auch im Hinblick auf die Notwendigkeit einer schon heute verbesserten Zusammenarbeit und abteilungsübergreifenden, geografischen Nutzung.

Für weitere Informationen dazu, wie das Headless CMS von censhare mit bestehenden Content-Systemen und Datenströmen zusammenarbeiten kann, und für weitere Anwendergeschichten, wie Unternehmen das System heute einsetzen, laden Sie sich unser exklusives Whitepaper Neue Freiheit durch Content und Headless CMS.herunter.

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Morag Cuddeford-Jones
Morag ist seit über 20 Jahren Marketing-Journalistin, versucht sich aber immer noch einzureden, dass man Ihr das nicht ansieht. Sie kam zum Journalismus als sie nach einem kurzen Flirt mit der Musik-Industry eine leidenschaftliche Abneigung gegen alle Songs entwickelte, die nicht 1985 produziert worden sind.

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