Die Content Hub Revolution: Wie Sie die Kontrolle über ihre Produktinformationen zurückgewinnen

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Lucy Campbell-Woodward27. April 2021
  • Product Information Management
  • Content Management

Können Sie sich einen wichtigeren Ort vorstellen, an dem man alle Informationen zur Hand haben muß, als ein Krankenhaus? In der Lage zu sein, auf einen Blick den neuesten Behandlungsplan, Reaktionen, Erfolge und Misserfolge – und die nächsten Schritte – sehen zu können. Können Sie sich nun vorstellen, diese Informationen mithilfe eines Product Information Management (PIM)-Systems und eines Content Hub zu verwalten, um wichtige Patienteninformationen zu kuratieren?

Ja, wir sprechen über die gleiche Art von Content Hub, der SKUs katalogisiert, sie mit Preisinformationen, Produktabmessungen, Herstellerdaten und Händlerdetails verbindet und sie in Form bringt, um sie mit Einzelhändlern, sozialen Netzwerken und Magazinen zu teilen.

Das Children’s Hospital in Philadelphia macht genau das und zeigt, wie leistungsfähig ein PIM-System sein kann, wenn es um die Verwaltung von Informationen geht.

Im Wesentlichen ist das ‚Produkt‘ die Geschichte des Patienten, die ‚Produktattribute‘ alle Informationen, die zu dieser Geschichte gehören – sein Foto, verabreichte Medikamente, Fortschritte, sogar Einverständniserklärungen und Versicherungsdetails. Alle Informationen befinden sich in einem Hub und können mit jedem geteilt werden, der sie benötigt. Sie sind minutengenau, aber ebenso sicher, und werden mittels strenger Berechtigungen kontrolliert, um sicherzustellen, dass niemand Zugang zu vertraulichen Daten hat, der ihn nicht haben sollte.

Der Zugriff auf genaue Informationen, wenn sie von der richtigen Person und für die richtige Person benötigt werden, muss nicht immer eine Frage von Leben oder Tod sein. Es lässt sich jedoch nicht leugnen, dass Content Hubs zu einem immer mächtigeren Werkzeug in wettbewerbsintensiven Märkten werden.

Zentralisierung für die Kontrolle des Contents

Das schiere Volumen der Content-Verteilung, das Unternehmen benötigen, um relevant und nah am Kunden zu bleiben, ist überwältigend. Neben ihren eigenen Kanälen – Webseiten, sozialen Medien, Katalogen und mehr – gibt es Kanäle von Einzelhändlern, Werbung, Earned Media und zunehmend auch Chat- und App-basierte Inhalte. Das Omnichannel-Universum erweitert sich viel schneller, als Unternehmen den Content produzieren können, der nötig ist, um dieses zu füllen.

Angesichts der Anforderungen des modernen Marktes überrascht es, dass nur etwas mehr als ein Drittel (37 %) der Unternehmen angibt, über einen integrierten und zentralisierten Content Hub zu verfügen, so der censhare-Report State of Universal Content Management, 2020. Mit nur 22 % haben noch weniger diese Fähigkeit auf Agenturseite.

Es überrascht auch nicht, dass ein Mangel an Zentralisierung zu Verzögerungen bei der Aktivierung von Kampagnen oder der Aktualisierung von E-Commerce-Seiten führen kann. Noch besorgniserregender ist, dass dies auch wesentlich zu inkonsistenten oder ungenauen Produktinformationen beiträgt. Dies wiederum führt zu Rücksendungen, Kundenunzufriedenheit und letztendlich zum Verlust von Kunden an besser vorbereitete Wettbewerber.

Zentralisierung für effizienten Content

Ein kürzlich erschienener Bericht von PWC, Retailing 2020: Winning in a polarized world stellte fest, dass Einheitlichkeit für eine erfolgreiche Einzelhandelsmarke entscheidend ist. Darin heißt es: „In einer fragmentierten Welt wird die Notwendigkeit, dass eine Vielzahl von Käufern einen ähnlichen Eindruck davon hat, wofür der Einzelhändler steht, nicht weniger, sondern mehr.“

Der PWC-Bericht identifizierte auch ein weiteres wesentliches Element für den Erfolg in einem so überfüllten Omnichannel-Markt, das als ‚Die Suche nach der neuen Effizienz‘ bezeichnet wird. Dieses setzte sich aus vier Teilen zusammen: Chancenrealisierung, niedrigste potenzielle Stückkosten, ganzheitliches Produktivitätsmanagement und ‚Die richtige Arbeit machen‘. Gerade beim letzten Punkt kommen PIM und der Content Hub zum Tragen. Der Bericht unterteilt ‚Die richtige Arbeit machen‘ in zwei Teile:

Konzentrieren Sie sich darauf, unproduktive Arbeit zu eliminieren – d. h. Mitarbeiter verbringen viel Zeit damit, nach Informationen zu suchen, Duplikate zu entfernen oder Fehler zu korrigieren.

Stellen Sie sich neue Wege vor, um neue Dinge zu tun – indem sie die Quelle der Produktinformationen optimieren und in einem Format anordnen, das eine einfache Nutzung auf eine Reihe von erfinderischen Wegen ermöglicht, können Unternehmen einen neuen Ansatz für die Erstellung von Content wählen, der schneller und effektiver ist als zuvor.

Content-Zentralisierung in Aktion

Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der Haushaltsgerätehersteller BSH Hausgeräte GmbH (BSH), der seinen Content neu organisiert hat, um effektiveres Marketing betreiben zu können. Dazu gehörte der Ansatz der ‚Feature Story‘. Nehmen Sie den PerfectBake Sensor, der in einer Reihe von Backöfen des Unternehmens zu finden ist. Diese Geschichten können aus einer Reihe von verschiedenen Produktmerkmalen wie Icons, Beschreibungen und vielleicht einem Video bestehen.

Anstatt jedes neue Produkt von Grund auf zu beschreiben, kann die BSH eine Feature Story erstellen, oftmals schon bevor irgendwelche Informationen über das neue Produkt verfügbar sind. Die Story verwendet Features wieder und packt sie zusammen, um sie für neue Produkte zu verwenden, was die Effizienz erhöht und die Markenkonsistenz erhält. Ein einheitlicher Satz vorgefertigter Produktmerkmale ermöglicht auch eine schnellere und genauere Lokalisierung und ein besseres Produkt- und Marken-Storytelling.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie die PIM- und Content Hub-Lösungen von censhare dabei helfen können, Produktinformationen unter Kontrolle zu bringen und eine effektive, effiziente Marketingorganisation zu schaffen, und wenn Sie einen Einblick in die einfach zu bedienende, intuitive Software haben möchten, laden Sie sich das On-Demand-Webinar The Content Hub Revolution herunter.

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Lucy Campbell-Woodward
Lucy ist Digital Marketing Managerin und Blog-Autorin bei censhare. In München zuhause, spielt Lucy eine zentrale Rolle im Corporate Marketing Team, immer mit Blick darauf, die Content-Maschinen am Laufen zu halten. Was ihr Lebenslauf allerdings nicht verrät, ist ihr beeindruckendes Wissen über bayerisches Bier. Prost!

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