Die persönliche Note für eine erfolgreiche technische Implementierung

Damit eine Technologielösung funktionieren kann, muss sie unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeiter entworfen und implementiert werden. Aber diese herauszufinden, erfordert Zeit und Mühe. Ist es das wert?

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Lucy Campbell-Woodward7. Dezember 2020
  • Digital Asset Management
  • Product Information Management
  • Technology

Es ist eine aufregende Sache, wenn man ein Problem im Unternehmen lösen oder Painpoints überwinden kam. Das ist der Grund, warum Technologieunternehmer tun, was sie tun. Es entsteht ein echtes Aha-Erlebnis, wenn sie eine Herausforderung sehen und es schaffen, diese zu lösen.

Aber das Ganze wird noch lohnender, wenn es eindeutige Beweise dafür gibt, dass die Lösung wirklich ein Erfolg ist. Es gibt viele Unternehmen, die nach der Transformation oder Integration ihrer digitalen Prozesse einige bemerkenswerte Geschäftsergebnisse vorweisen können – nicht zuletzt im Bereich der Marketingtechnologie. Natürlich werde ich hier auf die Erfolge von censhare-Kunden eingehen, aber abgesehen davon stammen diese Geschichten aus einer ganzen Reihe von Branchen und Unternehmen aller Art und Größe. Für diejenigen, die nach wichtigen Erfolgsmeldungen für erfolgreiche Implementierungen suchen, sind sie auf jeden Fall einen Blick wert.

Die Zahlen sprechen für sich

Das Pharmaunternehmen URSAPHARM zum Beispiel, hat seinen Content Output mehr als verdreifacht und gleichzeitig die Genehmigungszyklen von einer Woche auf einen einzigen Tag verkürzt. Der Schweizer Einzelhändler Migros nutzte die Universal Content Management-Plattform von censhare, um seine Hosting-Kosten um ganze 70% und die Agenturkosten um 15% zu senken, und gleichzeitig mehr als sechs Mio. Assets zu verwalten. Und nicht zuletzt hat Spark44 (ein Agentur-Joint Venture mit Jaguar Land Rover) durch den effektiven und ganzheitlichen Einsatz des Digital Asset Management von censhare bei Jaguar Land Rover seit 2011 satte £55 Mio. eingespart.

Neueste Branchenuntersuchungen zeigen auch, dass es einen deutlichen Vorteil für Unternehmen gibt, die in Content Management-Technologien investieren. The State of Universal Content Management 2020, eine von censhare bei London Research in Auftrag gegebene Studie, ergab, dass führende Content Manager „mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit“ als Mainstream-Unternehmen ihre Ziele konsequent erreichen oder sogar übertreffen.

Und dennoch haben einige Unternehmen Schwierigkeiten, neue Technologien einzuführen, die ihnen bei der Umgestaltung ihres Unternehmens leicht helfen könnten.

Die Herausforderung der Anpassung an die Transformation

Abgesehen von den offensichtlichen Hürden wie Budget-Restriktionen und Unternehmenskultur gibt es im Kern des Problems ein weitaus menschlicheres Element. Sobald ein Unternehmen bereit ist, in ein neues System zu investieren, stößt es oftmals auf Widerstand sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei den Anwendern, und zwar aus einer ganzen Reihe von Gründen.

Sicherlich sind manche Lösungen von vornherein zum Scheitern verurteilt, und diese können sich hierbei nur selbst die Schuld zuweisen. Übermäßig komplexe und anwenderunfreundliche Schnittstellen, die eine umfangreiche und zeitintensive Schulung erfordern, um Angestellte auf den neuesten Stand zu bringen, sind Blockierungen für schnellen Erfolg.

Auch andere Lösungen können aus verschiedenen Gründen scheitern. Ein neues System ist immer nur so gut, wie es genutzt wird, und das bedeutet, dass eine fehlende Schulung und Engagement seitens der Mitarbeiter oder ein Mangel an Investitionen auf individueller Ebene genauso schädlich für den Erfolg jeder Implementierung sein können - unabhängig davon, wie gut eine Lösung potenziell sein mag.

Wie lautet also die Antwort?

Damit eine Technologielösung funktioniert, muss sie unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeiter entworfen und implementiert werden. Dies erfordert von Anfang an Zeit und Mühe - noch bevor die Wahl für einen bestimmten Anbieter tatsächlich getroffen wurde.

Das Unternehmen muss zunächst ermitteln, was es mit dem Produkt erreichen will und wie dies geschehen soll, und es muss alle Beteiligten von Anfang an in diesen Prozess einbeziehen. Es sollte sich die Bedürfnisse, Anforderungen und Anwendungsfälle aus verschiedenen Abteilungen anhören, um sicherzustellen, dass in die Mitarbeiter in Bezug auf das neue System ebenso investiert wird wie in finanzieller Hinsicht in das Unternehmen. Ich habe hier ausführlicher darüber geschrieben.

Inspirationen von BSH

In vielerlei Hinsicht war die Implementierung des Universal Content Management von censhare eine leichte Entscheidung für den deutschen Hersteller für Haushaltsgeräte, die BSH Hausgeräte GmbH (BSH). Mit 10 Marken, hunderten verschiedener Produkte und Vertriebsteams, die eine große Anzahl von Ländern bedienen, benötigte das Unternehmen eine Lösung, die veraltete und schwierig zu bedienende, Systeme ersetzen sollte, welche im ganzen Unternehmen verteilt waren.

Doch obwohl BSH wusste, dass die Lösung für das gesamte Unternehmen in vielerlei Hinsicht von Vorteil sein würde, verwendete es in Zusammenarbeit mit censhare viel Zeit und Sorgfalt darauf, den Onboarding-Prozess so umfassend und mitarbeiterbezogen wie möglich zu gestalten.

Vom agilen, Scrum-ähnlichen Kontakt mit dem Projektmanagement und den Entwicklern von censhare bis hin zu Workshops arbeitete BSH mit censhare zusammen, um die Lösung sorgfältig auf ihre Bedürfnisse im Bereich Digital Asset Management (DAM) und Product Information Management (PIM) zuzuschneiden. Endanwender waren eingeladen, während dieser Workshops Ideen einzubringen und Funktionen anzufordern, damit das Endprodukt vollständig an ihre Bedürfnisse angepasst werden konnte – und gleichzeitig einfach zu bedienen war.

Eine Reihe von Pilotphasen ermöglichte es dem Unternehmen, das System einem ‚Probelauf‘ zu unterziehen. Das half den Anwendern zu ermitteln, wie sie das System am besten nutzen und was sie von ihm erwarten konnten. Dabei zeigte sich nicht nur, dass einige Anwender ihren eigenen Weg finden konnten, mit dem System zu arbeiten, um die besten Ergebnisse zu erzielen, sondern es half auch, die Erwartungen zu erfüllen, indem genau aufgezeigt wurde, was möglich war.

Bei der endgültigen Einführung setzte das Unternehmen intern geschulte Mitarbeiter ein, um den Ansatz des ‚Selbststudiums‘ voranzutreiben, und als Beleg für seine Benutzerfreundlichkeit, erklärte Daniel Correns, Senior Product Manager bei BSH: „Wenn die Leute eBay und Amazon nutzen können, sollten sie auch in der Lage sein, das neue System zu nutzen. [...] niemand will sein altes System zurück.“

Sie können hier mehr darüber erfahren, wie BSH eine maßgeschneiderte DAM- und PIM-Lösung implementiert hat, sowie darüber, welche großartigen Geschäftsergebnisse das Unternehmen bisher verzeichnen konnte und wie seine Pläne für die Zukunft mit der Lösung aussehen.

Dieser Artikel wurde zuerst aufThe Drumveröffentlicht.

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Lucy Campbell-Woodward
Lucy ist Digital Marketing Managerin und Blog-Autorin bei censhare. In München zuhause, spielt Lucy eine zentrale Rolle im Corporate Marketing Team, immer mit Blick darauf, die Content-Maschinen am Laufen zu halten. Was ihr Lebenslauf allerdings nicht verrät, ist ihr beeindruckendes Wissen über bayerisches Bier. Prost!

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