Integriertes Content Management - die Geheimwaffe des Einzelhandels!

Der heutige Einzelhandelsmarkt ist hart umkämpft. Wir untersuchen drei Schlüsselbereiche, in denen UCM einen transformativen Einfluss auf den Erfolg Ihres Unternehmens haben kann.

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Lucy Campbell-Woodward26. Mai 2021
  • Digital Asset Management
  • Content Management

Niemand hat Zweifel daran, dass der heutige Einzelhandelsmarkt sehr wettbewerbsintensiv ist.Auch nicht daran, dass die Bedingungen extrem herausfordernd sind. Nach dem Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2020 sieht sich der Einzelhandel nach wie vor mit Spannungen zwischen stationärem Handel und Onlinehandel, komplizierten Lieferketten – insbesondere auf einem globalen Markt – und steigenden Kundenerwartungen konfrontiert.

Marketer haben die gigantische Aufgabe, sämtliche Knotenpunkte zu knüpfen, um ein ganzheitliches Einkaufserlebnis für den Kunden zu schaffen. Und doch gibt es eine Lösung, die helfen kann, diese zunehmende Komplexität in den Griff zu bekommen.

Integriertes Content Management(auch bekannt als ICM oderUniversal Content Management) tut genau das, was auf dem Etikett steht. Es ist die Verwendung einer Reihe von spezieller Software – typischerweiseDigital Asset Management (DAM),Product Information Management (PIM)undContent Management (CMS)– um alle Daten und Assets, die mit den Produkten eines Unternehmens zusammenhängen, in einem einzigen, kohärenten System zusammenzuführen. Auf dieses System kann dann von wem auch immer, wann auch immer und wo auch immer zugegriffen werden, je nach Bedarf. So können Informationen innerhalb der Customer Journey schnell und präzise genutzt werden.

Im heutigen, von hohem Druck geprägten, Einzelhandelsmarkt ist ein integriertes Content Management nahezu unerlässlich.

Hier sind drei Schlüsselbereiche, in denen integriertes Content Management einen transformativen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben kann.

1. Effizienz der Lieferkette

Die Verwaltung des Warenbestands ist eine der größten Herausforderungen des Einzelhandels. Von der Just-in-Time-Belieferung bis hin zur verstärkten Individualisierung ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass die Lieferkette sowohl auf die Bedürfnisse des Einzelhändlers als auch auf die des Kunden eingeht. Das PIM-Element eines integrierten Content Management-Systems ermöglicht es Einzelhändlern, Kauftrends zu analysieren, Lagerbestände effektiv zu verfolgen, Kundenbedürfnisse im Voraus zu erkennen und Produktpaletten aktuell zu halten. Online hilft es Einzelhändlern, Lagerbestände in Echtzeit zu verwalten, um enttäuschte Kunden zu vermeiden. So kann das Kundenerlebnis verbessert werden, indem hochwertige Alternativen zu nicht vorrätigen Artikeln oder ergänzenden Produkten angeboten werden.

2. Online/Offline Fusion

Einzelhändler haben immer noch damit zu kämpfen, die On-/Offline-Natur ihres Geschäfts unter einen Hut zu bringen. Die Pandemie 2020 hat gezeigt, dass es sich kein Unternehmen leisten kann, komplett offline zu arbeiten, aber die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts von Service und Ressourcen in beiden Welten kann sich als schwierig erweisen.

Einzelhändler verschmelzen zunehmend die On- und Offline-Funktionen und bauen ein stärkeres Erlebniselement in ihr stationäres Angebot ein, während sie die Vorteile des Onlinehandels durch den Einsatz von E-Commerce-Technologie im Laden integrieren. Das kann alles sein, von der Erprobung von Vorführmodellen im Laden für die sofortige Online-Bestellung und die Lieferung am nächsten, oder sogar am selben Tag direkt an die Haustür, bis hin zur Produktvisualisierung mittels Augmented Reality. Wie auch immer die Lösung aussieht, der Einzelhändler braucht ein robustes PIM-System hinter jedem Blended-Retail-Ansatz, um die Versprechen tatsächlich einhalten zu können.

3. Kundenerlebnis

Was macht ein exzellentes Kundenerlebnis aus? Es mag das bereits erwähnte Einzelhandelserlebnis und die technologische Innovation sein – diese sind jedoch sinnlos, wenn nicht die Grundlagen vorhanden sind: das richtige Produkt, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, zum richtigen Preis. Während PIM in der Lage ist, die Lieferkette zu optimieren, und sicherzustellen, dass die Lagerbestände der Verbrauchernachfrage entsprechen, geht der Einsatz von Analytik und tiefer gehendem maschinellen Lernen noch einen Schritt weiter. Einzelhändler sind in der Lage, Trends und Intentionen der Kunden zu analysieren, was bedeutet, dass sie Kundenbedürfnisse vorwegnehmen können.

Durch die Zusammenführung von Customer Relationship Management (CRM)-Informationen mit PIM wissen Unternehmen beispielsweise, wann ein früherer Artikel das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Dies würde es dem Einzelhändler ermöglichen, den Kunden proaktiv mit einem aktuelleren Ersatz oder einem personalisierten Angebot zu kontaktieren.

Auch im After-Sales-Bereich, der für die Kundenbindung und für die erweiterte Lebensdauer so wichtig ist, ermöglicht ein robustes PIM dem Unternehmen, schnell und effektiv auf Kundenanfragen zu reagieren, Verkaufs- und Produktdaten schnell zurückzuverfolgen und entsprechende Reparatur- oder Austauschvorschläge zu machen.

Optimierung für ein optimales CX

Der rote Faden, der alle drei Herausforderungen verbindet, ist die Notwendigkeit, das Unternehmen für eine individuellere Kundenansprache zu optimieren. Diese Herausforderung hatdie führende genossenschaftliche Einkaufsorganisation für die Automobilindustrie in der Schweiz, ESA, erkannt.Ihre Aufgabe ist es, den Einkauf sowie die Produktion und Distribution aller im Auto- und Kfz-Handel benötigten Artikel und Dienstleistungen zu steuern. Das bedeutet, dass rund 500.000 Produktdaten an 7.000 Kfz-Betriebe kommuniziert werden müssen.

Die Rolle der ESA ist entscheidend für den Erfolg ihrer 7.000 Mitglieder – oder besser gesagt, Miteigentümer. Sie sind auf genaue Produktinformationen angewiesen, um die richtigen Entscheidungen für ihre Endkunden zu treffen. In der Automobilbranche können der Detaillierungsgrad und die Häufigkeit des technologischen Wandels immens sein. Durch die Implementierung einesrobusten PIM-Systemsals Teil der integrierten Content Management-Lösung warESA in der Lage, ihre Produktdaten effektiv zu zentralisieren, was zu einer viel flexibleren und effektiveren Bereitstellung von Content für ihre Kunden führte.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie ESA ihr integriertes Content Management-Programm implementiert hat,laden Sie sich hier diese exklusive censhare Erfolgsgeschichte herunter.

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Lucy Campbell-Woodward
Lucy ist Digital Marketing Managerin und Blog-Autorin bei censhare. In München zuhause, spielt Lucy eine zentrale Rolle im Corporate Marketing Team, immer mit Blick darauf, die Content-Maschinen am Laufen zu halten. Was ihr Lebenslauf allerdings nicht verrät, ist ihr beeindruckendes Wissen über bayerisches Bier. Prost!

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