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Tuesday 2¢: ‚Warum‘ ist weises Marketing

Tuesday 2¢: ‚Warum‘ ist weises Marketing

Willkommen bei Tuesday 2¢ . Es ist Dienstag - das Wochenende nur noch eine vage Erinnerung - und es ist an der Zeit, in unserem Blog etwas Dampf abzulassen und unsere bescheidene Meinung über ein aktuelles Thema der Branche kundzutun. Diese Woche ermutigt Ian Truscott uns, das Marketing-Hamsterrad zu verlassen und einen Blick darauf zu werfen, “warum” wir tun was wir tun.


Marketer werden scheinbar immer öfter mit einem Nest zwitschernder Vogelbabys konfrontiert, die alle mit geöffneten Schnäbeln nach einem kleinen Stück Wurm kreischen, nämlich der Zeit für Marketing und Ressourcen. Das Leben des Marketer wird zu einem Kreislauf, der aus der Suche nach dem nächsten Wurm und dem Verfüttern an die hungrige Brut besteht. Sobald kreative Marketer in ihrer Konzentration auf den Wurm mit dem Suchen aufhören und stattdessen zu ausführenden Marketer werden, ist die Zeit für Strategien und Kreativität vorbei.

In früheren Artikeln habe ich das als „Hamsterrad des Marketing“ bezeichnet und leider ist es ein Berufsrisiko. Also, ich sage ‚Berufsrisiko‘, aber für manche ist das die einzige Beschäftigung. Es ist voll und ganz das, was erwartet wird. Wie Mark Ritson vor Kurzem in diesem Artikel in der Marketing Week sagte:

Wir Marketer sind ein frenetischer Haufen. Wir bringen Geschäft mit Erfolg durcheinander und geleistete Arbeitsstunden mit Einfluss.

Wenn ich von ‚zwitschernden Vogelbabys‘ spreche, dann meine ich nicht unbedingt die Zielgruppe von internen Projektbeteiligten, Vertriebsmitarbeitern, Führungskräften (etc.), denen wir dienen und die wir (in manchen Unternehmen) als diejenigen bezeichnen könnten, die diesen Kreislauf antreiben. Ich meine auch das Chaos aus Tools, Taktiken, Kanälen und Strategien, die auch alle unsere Aufmerksamkeit fordern.

Ich lese gerade das Buch „Killing Marketing: How Innovative Businesses Are Turning Marketing Cost Into Profit“ (Die Tötung des Marketing: Wie innovative Unternehmen Marketingkosten in Gewinn verwandeln) von Joe Pulizzi und Robert Rose. Ich bin ein Fan von Herrn Rose, ein Bursche, der mich auf den Pfad der Content-Marketing-Gerechtigkeit geführt hat, aber für die Zwecke dieses Artikels möchte ich gerne Herrn Pulizzi zitieren. n a Kapitel, in dem er zu einer Fokussierung auf einen einzigen Kanal und zu Schlichtheit angesichts zunehmender Komplexität aufruft, sagt er:

Und dennoch tendieren Marketer dazu, die Idee des Content Marketing zu verkomplizieren. Es gibt immer noch die Ansicht, dass wir im Internet überall dort präsent sein müssen, wo unsere Kunden sind. Dass wir auf allen sozialen Plattformen (ob es uns gefällt oder nicht) vertreten sein müssen. Dass wir unsere Geschichten jeden Tag auf 11 verschiedenen Wegen vertreiben müssen.

Und um auf meine Zitate des Weisen zurückzukommen: Ritson stimmt diesem Gedanken in seinem Artikel zu:

…wir verbringen unsere Tage damit, uns in eine taktische Diaspora hineinzusteigern, ohne erst einmal genau herauszufinden, was wir zu erreichen versuchen. Die heutzutage obligatorischen Marketingprognosen für das neue Jahr sind randvoll mit Aufforderungen, agiler zu sein, künstliche Intelligenz (KI) und Big Data zu nutzen, um die technologische Spielerei, die gerade das Produkt der Woche ist, einzusetzen.

Was ist also das Gegenmittel zu all dieser geschäftigen Tätigkeit?

Es lautet einfach: Fragen Sie: „Warum?“ (und vielleicht: „ Wen interessiert es ?“)

‚Warum‘ zu fragen ist der Schlüssel, um aus dem Hamsterrad herauszuspringen. Riston empfiehlt, Luft zu holen und sich während des Atmens all diese Aktivitäten anzusehen und sich zu fragen, warum wir dies machen, warum wir auf diesem Kanal veröffentlichen, warum agiles Marketing wichtig ist , warum wir diese E-Mail versenden, warum dieses Produktdatenblatt wichtig ist, warum wir auf Pinterest vertreten sein müssen, warum künstliche Intelligenz wichtig für unser Unternehmen ist oder warum ich dem letzten Schrei des blah blah blah-Marketing Aufmerksamkeit schenken muss.

Vielleicht sollte ich mich selbst sogar fragen: „Warum schreibe ich einen Artikel über ‚warum‘?“.

Die Antwort auf das ‚warum‘ findet sich manchmal in den Daten, der Einsatzmetrik, die einem mitteilt, dass es jemanden interessiert.

Die Antwort auf das ‚warum‘ könnte sich in Ihrer Empathie für Ihre Zielgruppe finden: Warum würde diese sich für diese Aktivität interessieren?

Die Antwort auf das ‚warum‘ wird sich in Ihren Zielen, in Ihrer Strategie finden, etwas, das vergessen worden ist, während Sie im Hamsterrad gelaufen sind oder nach Würmern gescharrt haben.

‚Warum‘ zu fragen ist also weises Marketing.

Ian Truscott Ian Truscott

Ian Truscott hält den unoffiziellen Ehrentitel „Träger des Firmen-Megaphons“ für censhare und bringt als Marketingleiter 20 Jahre an B2B-Software-Erfahrung mit (er muss als Kind damit angefangen haben). Zum Glück für uns im Münchner Büro hat er einen Kessel und Teebeutel gefunden - seht Ihn Euch an, er ist glücklich.

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