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Einzelhandel: Gibt es in dem Streben nach Kostenersparnis und Kundenzufriedenheit einen Platz für das Content Management?

Einzelhandel: Gibt es in dem Streben nach Kostenersparnis und Kundenzufriedenheit einen Platz für das Content Management?

Willkommen bei Tuesday 2¢ . Es ist Dienstag - das Wochenende nur noch eine vage Erinnerung - und es ist an der Zeit, in unserem Blog etwas Dampf abzulassen und unsere bescheidene Meinung über ein aktuelles Thema der Branche kundzutun. Diese Woche erörtert Ian Truscott die Rolle von Content Management im steten Kampf um Konsumentenzufriedenheit und Kostenersparnis.


Seit den gemütlichen (rosaroten) Tagen des Ladens an der Ecke mit dem gemütlichen, Schürze tragenden Freund der Familie, der hinter der Theke bedient, ist der Einzelhandel das Aushängeschild für den Zusammenbruch. Außerhalb der Stadt haben große Einzelhandelszentren und Supermarktketten die kleineren klassischen Geschäfte aufgefressen und verschlingen sich online nun auch gegenseitig.

Dieser Zusammenbruch wurde kontinuierlich angetrieben durch den Wunsch nach niedrigeren Kosten und erhöhtem Komfort. Von den günstigeren Mieten außerhalb der Stadt mit bequemen Parkmöglichkeiten bis hin zu den niedrigen Betriebskosten der Onlineshops, für die keine physische Präsenz erforderlich ist und die durch eine Lieferung am nächsten Tag erfreuen – diese beiden Faktoren stecken hinter beinahe jeder Innovation der letzten 50 Jahre.

Dies umfasst auch die Nachricht, dass dass Amazon vor Kurzem ein Geschäft ohne Kasse eröffnet hat . Das ist vielleicht ein seltsamer Schritt zurück zum konventionellen Geschäft, aber es lässt sich nicht bestreiten, dass es als ein physisches Geschäft der ultimative Kundenkomfort ist, und ich vermute, dass die Kaufkraft von Amazon diesem Modell auch einen Kostenvorteil verschaffen wird.

Gibt es in diesem mörderischen Krieg aus Kosten und Komfort also einen Platz für Content?

Natürlich trieft ein Einkaufserlebnis im Einzelhandel, ob on- oder offline, vor Werbeinhalten, Bildern und Videos sowie den Daten, die neben dem Produkt verwaltet und geliefert werden müssen, wie beispielsweise Preis und Werbung, und detaillierten Produktinformationen, die nötig sind, um verschiedenen Verordnungen zu entsprechen.

Die Abhängigkeit von Saisonalität, lokalen Produktvarianten, Sprachen, standortabhängiger Preisbildung, unterschiedlichen kulturellen Erwartungen und nationalen Gesetzgebungen und die Lieferung des richtigen Content an den Verbraucher sind eine komplexe Herausforderung.

Und doch sind das nur die Grundlagen, die tägliche Herausforderung des Marketing Product Information Management. Die Herausforderung liegt nun nicht nur darin, dem Verbraucher den richtigen Content zu liefern, sondern dem Verbraucher den relevanten Content zur richtigen Zeit und auf dem richtigen Kanal zu liefern.

Ich bezeichne die Veröffentlichung von Content oft als das zweite Geschäft eines jeden Unternehmens und für Einzelhändler gilt dies in Anbetracht all dieser Herausforderungen ganz besonders.

Ihr erstes Geschäft, der Verkauf von physischen Produkten, wird durch eine hoch optimierte Lieferkette, die aus zentralisierten Systemen, einer Unternehmensplanung, Disziplin und Denken besteht, erreicht. Niemand würde die Erstellung einer willkürlichen Excel-Tabelle oder die Umsetzung einer unabhängigen schnellen Cloud-Lösung mit Silos in Betracht ziehen, um einen kleinen Teil des Prozesses zu verwalten, und jeder Drittanbieter, der sich entscheidet, den Datenaustausch, der diese Prozesse verwaltet, nicht direkt zu nutzen, würde nicht über die Beschaffung hinauskommen.

Das zweite Geschäft, nämlich die Veröffentlichung von Content, muss auf die gleiche Weise geführt werden. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Einzelhändler die gleiche Denkweise auch in Bezug auf den Content anwenden.

Fragen Sie einen jeden Content-Management-Fachmann und er wird sagen, dass alle Unternehmen ruhig die Denkweise auf unternehmerischer Ebene einsetzen könnten. Die potenziellen Vorteile, was die Effizienz betrifft, sind jedoch für den Einzelhandel trotz all der von mir oben dargestellten Anforderungen noch größer.

Noch dazu ist es offensichtlich, dass der Einzelhandel am meisten von der Personalisierung, dem Verkauf von verwandten Produkten, Teilen und Verbrauchsartikeln, was eine feine Orchestrierung des Content erfordert, profitiert.

In den Anfangsjahren meiner beruflichen Karriere war ich im Bereich Lieferketten-Technologie tätig und als Technologe lag mein Fokus vorwiegend auf der Integration, dem Eingliedern von Dingen in die unternehmerischen Nervensysteme von produktorientierten Unternehmen. Vielleicht hat also all dieser Content seinen Platz, und zwar als Blutkreislauf. Es fängt mit einem schlagenden Herzen und einem zentralisierten System an, das durch Integration implementiert wurde.

Ein gutes Beispiel ist das Gespräch , das ich vor Kurzem mit Frédéric Lezy geführt habe, dem Vorsitzenden der Gruppe Digital der Elior Group, eines großen Dienstleistungsunternehmens für Lebensmittel mit 25.000 Restaurants und Verkaufsstellen in 16 Ländern, wobei jedes Restaurant und jede Verkaufsstelle seine bzw. ihre eigenen spezifischen Content-Bedürfnisse hat. Er erzählt ausdrucksvoll, wie das CMS des Unternehmens und einige unternehmerische strategische Denkweisen die komplexen Bedürfnisse erfüllt haben.

Gibt es in dem Streben nach Kosten und Komfort also einen Platz für das Content Management?

Aber natürlich!

Ian Truscott Ian Truscott

Ian Truscott hält den unoffiziellen Ehrentitel „Träger des Firmen-Megaphons“ für censhare und bringt als Marketingleiter 20 Jahre an B2B-Software-Erfahrung mit (er muss als Kind damit angefangen haben). Zum Glück für uns im Münchner Büro hat er einen Kessel und Teebeutel gefunden - seht Ihn Euch an, er ist glücklich.

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