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Von der Ausbildung bis ins Management – Die Story von Stephan Deuringer

Von der Ausbildung bis ins Management – Die Story von Stephan Deuringer

Mit ein bisschen Glück und viel Können kann man es im Leben relativ schnell sehr weit bringen. Das jedenfalls ist die Erfahrung von Stephan Deuringer, dem neuen Head of IT Services und jüngstem Mitglied im Führungsteam von censhare. Nicht, dass Glück und Können die einzigen Merkmale wären, die ihn in diese Position befördert haben. Harte Arbeit, Vorstellungskraft und ein offener Geist sind Eigenschaften, die den Mitgliedern des Managementteams gemeinsam sind. Stephans Geschichte ist auf jeden Fall aufregend und dürfte wohl jeden bei censhare anspornen, hart zu arbeiten, aber dies wäre kein HR-Post, würden wir nicht erwähnen, dass Stephan nicht nur der neue Head of IT Services ist, sondern auch ein Personalverantwortlicher mit offenen Stellen !

Bescheidener Anfang

Bevor wir über Stephans heutiges Leben sprechen, macht es Sinn, zu verstehen, woher er kam. Stephan begann 2009 im Rahmen des Ausbildungsprogramms von Andreas Hubert seine Arbeit bei censhare. Und es ist gar nichts Außergewöhnliches, dass er heute noch immer für censhare tätig ist, denn mehr als 50 Prozent der Mitarbeiter der IT-Abteilung sind frühere Auszubildende.

„Ich hatte wirklich das schlechteste Bewerbungsgespräch, das man sich vorstellen kann. Ich konnte keine einzige Frage beantworten und für mich sah es absolut nicht danach aus, als würde ich die Ausbildungsstelle erhalten. Aber dann kam doch die Nachricht, dass es geklappt hat! Das war einfach Glück“, sagt Stephan.

Ob es nun seine Bescheidenheit ist oder Andreas etwas in ihm gesehen hat, was er selbst nicht wahrnehmen konnte, oder ob die Konkurrenz im damaligen Bewerbungsjahr einfach nicht so groß war: censhare hat gut daran getan, sich für Stephan zu entscheiden.

Tatsächlich fühlt er sich manchmal immer noch wie im Ausbildungsprogramm, denn „immer, wenn ich eine neue Rolle übernehme, gehören weiterhin Aufgaben aus all meinen früheren Tätigkeiten zu meinem Alltag.“ Vergesst also nicht, euch bei Stephan zu bedanken, wenn er die Küche aufräumt, was eindeutig ein Relikt aus seiner Ausbildungszeit ist.

Kulturschock

Für viele Unternehmen sind acht Jahre eine ganze Lebenszeit. Einer der wesentlichen Gründe dafür, dass censhare seine aktuelle Wachstumsperiode genießen kann, ist wohl die Tatsache, dass die Stammbelegschaft von censhare schon außergewöhnlich lange für ein Unternehmen arbeitet, das es erst seit 2001 gibt. Für censhare klingen die acht Jahre von Stephan nicht unbedingt beeindruckend, aber als 27-Jähriger hat er fast ein Drittel seines Lebens bei censhare verbracht.

Folgt man Stephans Aussagen, so begann sich die Kultur merklich zu verändern, als Stefan Schluppeck vor rund vier Jahren als Head of IT zu censhare kam. Denn genau zu diesem Zeitpunkt begann der IT-Bereich damit, die geschäftlichen Aspekte der Unternehmensführung viel bewusster einzubeziehen. Das war auch der Punkt, an dem censhare seiner eigenen Empfehlung folgte und in eine effektive IT-Infrastruktur investierte, statt Flicklösungen zu verwenden. Dieser Wandel zu wahrer Professionalität war nicht nur der eindrucksvollste Aspekt für Stephan, sondern auch der wichtigste für die Abteilung, die er jetzt übernimmt.

In seiner neuen Rolle kümmert er sich unter anderem um die interne IT, die SaaS-Umgebung und Cloud-Lösungen, statt für Kundeninstallationen zuständig zu sein, wie es bei der IT-Abteilung früher der Fall war. Er muss sich selbst und sein Team dazu anspornen, den Fokus in Richtung auf das große Ganze zu verändern.

Auf dem Schwebebalken des Managements balancieren

Dabei hat er gar nicht den Eindruck, dass sich seine Rolle so wesentlich verändert hat. Denn er ist noch immer dieselbe IT-Person, hat nur mehr zu tun. Bei sechs offenen Stellen in seinem Team wird es für ihn nie langweilig. Er beklagt sich auch nicht über die Tatsache, dass er weiterhin zwei Rollen auszufüllen hat, nämlich seine IT-Funktion und seine Managementaufgabe. Im Gegenteil: Er betrachtet diese Situation als großartige Chance. „Ich spüre den Druck durch die Managementaufgaben, aber ich möchte nicht, dass sich meine IT-Fähigkeiten verschlechtern, wenn meine Managementpflichten mehr in den Vordergrund rücken. Diese neue Erfahrung bereitet mir enorm viel Spaß.“

Stephan möchte weiterhin ein Ansprechpartner im IT-Bereich sein, weiß aber auch, dass er sich entscheiden muss, in welche Richtung seine Reise an dieser Weggabelung weitergehen soll. „Jetzt kann ich dem IT-Leiter nicht mehr einfach Probleme zuschieben, da ich selbst diese Rolle innehabe. Aber ich habe auch weiterhin Spaß an der Arbeit und spüre den Rausch, wenn Projekte erfolgreich über die Bühne gebracht werden. Die Balance zwischen einem Weitermachen in dieser Rolle und der Vorbereitung meines Teams auf die Übernahme dieser Aufgaben zu finden, ist wohl die größte Herausforderung für mich.“

Im Gegensatz zu seinem Team empfindet sich Stephan seit Übernahme der Managementfunktion nicht anders als vorher. „Bei unserer flachen Hierarchie ist es nichts Ungewöhnliches, mit Menschen aus dem Managementteam oder der Vorstandsebene zusammenzuarbeiten und dabei ihre breiter angelegten Rollen vollständig zu vergessen. Das zählt zu den Dingen, die das Arbeitsumfeld bei censhare so attraktiv machen. Und ich habe nicht vor, es in der IT-Abteilung anders zu machen.

IT will einfach nur Spaß bei der Arbeit haben

Während meines Gesprächs mit Stephan tauchte immer wieder ein Wort auf: Spaß. Er verbindet seine gesamte Zeit bei censhare mit Spaß. Natürlich gibt es lange Arbeitstage und frustrierende Momente und endlos viel Neues zu lernen. Aber das nimmt Stephan mit einer Selbstverständlichkeit in Kauf, weil das bei einem agilen Technologieunternehmen zur Tagesordnung gehört. Er brennt eindeutig für seine Arbeit, für die Menschen, mit denen er zusammenarbeitet, und für die Tatsache, dass sie alle keine Mühe scheuen, gemeinsam Spaß zu haben.

Douglas Eldridge Douglas Eldridge

Doug Eldridge steuert Marketing-Inhalte von unserer US-Zentrale in Denver, Colorado. Er hat als Marketer für ein DAM-Unternehmen begonnen da er dachte, wenn ein Dam(m) errichtet ist rettet er die Leben der Menschen auf der einen Seite und schafft einen wunderbaren See für die auf der anderen Seite. Als der gemerkt hat, dass er für ein Software-Unternehmen arbeitet ist er schnell agil und ein Experte für semantische Datenbanken geworden. Wenn er nicht arbeitet macht er das, was alle in Colorado machen: Zeit in den Bergen und den lokalen Brauereien verbringen.

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