Cookie-Erklärung

Diese Webseite verwendet Cookies um die technische Funktionalität sicherzustellen, das Benutzererlebnis zu verbessern und uns dabei zu helfen, die Webseite für unser Besucher zu optimieren. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung

globe icon

This website is also available in English.

Select TerritoryDE - Deutsch
Blog

3 Dinge, die man in der schönen neuen Welt der DSGVO beachten sollte

3 Dinge, die man in der schönen neuen Welt der DSGVO beachten sollte

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Business.com veröffentlicht

Das Warten hat ein Ende und der große Tag ist endlich gekommen. Europas Datenschutz-Grundverordnung, besser bekannt als DSGVO, ist letzte Woche in Kraft getreten! Einige Unternehmen waren von Beginn an ganz vorne mit dabei und setzten sich ein Zeitfenster von zwei Jahren, um sich mit der Einhaltung auseinanderzusetzen, und für sie läuft diese Woche einfach alles ganz normal. Für andere war die Woche jedoch ein wildes Chaos an Vorbereitungen in letzter Minute, um die Einhaltung des Gesetzes sicherzustellen.

Obwohl die Datenhürden nun größer sind, ist dies im Grunde ein sehr einfaches Gesetz, oder, vielleicht besser ausgedrückt, so einfach, wie ein Gesetz mit elf Kapiteln und 99 Artikeln es sein kann. Aus der Sicht des Marketingbereichs bedeutet es einfach, dass, wenn jemand sich auf dem Markt Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung befindet und von Ihnen hören möchte, Sie dieses oder diese an ihn oder sie vermarkten können. Um jedoch ein wenig mehr in die Tiefe zu gehen: das Ganze ist eine Initiative für Verbraucherrechte. Betreiben Sie also kein Marketing für Personen, die nicht ihre Hand nach Ihnen ausstrecken. Diese sollten noch nicht einmal in Ihrer Datenbank hinterlegt sein, wenn sie dazu nicht ihr Einverständnis gegeben haben. Aber es ist nicht so schlimm, wie Sie denken. Im Folgenden haben wir ein paar Punkte zusammengestellt, die Sie in dieser schönen neuen Welt der DSGVO im Hinterkopf behalten sollten.

1. Dies ist ein europäisches Gesetz, aber….

Die DSGVO soll Europa mit einer einheitlichen Datenschutzpolitik ausstatten. Obwohl das Gesetz ein europäisches Gesetz ist, schützt es alle Europäer, und zwar unabhängig davon, woher der Marketing-Content stammt. Das heißt nicht, dass ein US-amerikanisches Unternehmen, das Staubsauger vor Ort verkauft, sich unbedingt Gedanken über jemanden in England machen muss, der das Unternehmen googelt, aber wenn diese Person dann in seine Marketingautomatisierung eintritt, gilt die DSGVO. Wenn Sie einen europäischen Kundenstamm haben, dann betrifft auch Sie die DSGVO gleichermaßen. Sie können Ihren Content lokalisieren wie Sie möchten, aber letzten Endes steht WWW für World Wide Web. Es gibt keine geografischen Grenzen für Ihren Content.

Aber nur weil jemand Sie über Google findet, bedeutet das nicht, dass er oder sie Ihren Content nicht lesen sollte. Es ist die Form unterhalb des Call To Action, vor der Sie sich in Acht nehmen müssen (es sei denn, Sie sammeln Daten über Cookies oder auf sonstige Weise, in welchem Fall Sie einen Experten zu Rate ziehen sollten). Und eigentlich ist es gar nicht so schwer, das Ganze umzusetzen…

2. Double-Opt-In ist der beste Freund des Marketing

Ich habe vor beinahe zwei Jahren, als ich für ein deutsches Softwareunternehmen gearbeitet habe, damit begonnen, Double-Opt-In bei Formularen zu nutzen, und die Vorschriften sind bereits streng. Sie können hier die Meinung unseres VP of Global Marketing zum Thema Double-Opt nachlesen . Meine erste Reaktion, als ich von unserer Richtlinie hörte, war „wie um alles in der Welt sollen wir jemals irgendwelche Leads erzielen?“, aber ich muss sagen, nicht nur meine Befürchtungen waren unbegründet, auch meine Arbeit ist dadurch tatsächlich einfacher geworden. Raten Sie mal, was passiert, wenn Sie eine E-Mail an eine Datenbank voller Menschen schicken, die von Ihnen hören möchten. Sie beschäftigen sich tatsächlich damit. Ja, die Menschen darum zu bitten, auf einen weiteren Button zu klicken, um Content herunterzuladen, erscheint tatsächlich etwas abschreckend, aber abgesehen von den Öffnungsraten Ihrer E-Mails gibt es zwei Argumente, die dafür sprechen, dass das eine gute Sache ist.

a. Sie müssen einen verlockenden Content erstellen
Double-Opt-In ist nicht gerade ein aufwendiger Schritt, wenn jemand Content herunterlädt, aber dadurch hat er oder sie nochmal die Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob er oder sie seine bzw. ihre Kontaktdaten teilen möchte oder nicht. Das wird natürlich dazu führen, dass einige Menschen ihre Meinung ändern werden, aber um das zu verhindern, muss man Content erstellen, der wirklich unwiderstehlich ist.

Sie können die DSGVO also tatsächlich als Chance, um Ihren Content zu überprüfen und darüber nachzudenken, wie Sie ihn verbessern können, und als Motivation, seine Qualität in Zukunft zu verbessern, nutzen.

b. Ihre Datenqualität wird sich verbessern
Neben der Ansprache von Kunden ist die Datenqualität wesentlich für gesunde Strategien zur Förderung von Leads und letztendlich der Übergaben an Ihr Verkaufsteam. Bis heute lautete das Mantra für viele Marketingteams: Quantität geht über Qualität. Aber diese Strategie war nur in gewissem Maße sinnvoll – man weiß nie, ob asfas@fasfaslkdfj.com letztendlich konvertieren wird. Aber nun, da der Besitz von zu vielen Daten Sie in Schwierigkeiten bringen kann, ist diese Strategie es nicht wert. Es stimmt, dass die richtige Nutzung von Daten Denken und Strategie erfordern wird, aber Ihre Datenanalysten werden ihre Zeit mit der Verarbeitung echter Daten verbringen können, anstatt sich durch einen Haufen von Müll bewegen zu müssen.

3. Die Bußgelder sind hoch, werden Sie also aktiv

Die Bußgelder für Verstöße sind real. Verletzungen der DSGVO können zu Bußgeldern von bis zu 20 Mio. EUR oder 4 Prozent Ihres weltweiten Umsatzes der vorangegangenen 12 Monate führen. Das würde viele Unternehmen in den Konkurs treiben und sicherlich den Ertragsbericht dieser Unternehmen so drücken, damit diese möglicherweise doch nicht bankrottgehen. Wenn das nicht Grund genug für Sie ist, Ihre Strategien für den Bereich Digitales Marketing zu überdenken, dann gibt es vermutlich gar keinen, aber wenn man bedenkt, dass die durchschnittlichen Kosten pro Lead im Technologiebereich 45 Dollar betragen , dann wird der Geschäftswert dieser Leads wahrscheinlich steigen und zu großen Einsparungen für Ihr Unternehmen führen.

*Bitte beachten Sie, dass dieser Blog keine Rechtsberatung darstellt

Douglas Eldridge Douglas Eldridge

Doug Eldridge arbeitet seit 15 Jahren in verschiedenen Rollen in Marketing und Communications und hat Erfahrungen bei Marketing-Agenturen und Software-Herstellern. Er schreibt für CMSWire, eContent Magazine und verschiedene Branchen-Blogs. Er lebt in Denver, Colorado, ist ein Alumnus von censhare US und wenn er nicht schreibt ist er ein typischer Vertreter seines Bundesstaates, d.h. er verbringt viel Zeit in den Bergen und den lokalen Brauereien.

Kommentare