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Tuesday 2¢: Das Kind beim Namen nennen – und sich bei DAM wieder auf das Wesentliche konzentrieren

digital asset management

Willkommen zu Tuesday 2¢ . Es ist Dienstag - das Wochenende nur noch eine vage Erinnerung - und es ist an der Zeit, in unserem Blog etwas Dampf abzulassen und unsere bescheidende Meinung über ein aktuelles Industrie-Thema kundzutun. Diese Woche erklärt Doug Eldridge Digital Asset Management und warum es als Kern-Infrastruktur Projekt aufgebaut werden sollte.

In unserer Branche lieben wir es, wenn sich Dinge kompliziert anhören . Deshalb erfinden wir Abkürzungen, erdenken beste Praktiken, verkaufen Bücher und entwickeln Fachberatungsmethoden. Ja, es stimmt, man sollte die Implementierung von erfolgskritischer Unternehmenssoftware nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber digital asset management (DAM) ist im Kern eine simple Angelegenheit und seine Implementierung im Zentrum unserer Unternehmen schafft enormen Mehrwert. Lassen Sie uns also einen Schritt zurückgehen und darüber reden, was ein DAM tatsächlich ist.

Was also ist ein DAM?

Schauen Sie sich einmal den Desktop Ihres Computers an. Und nun speichern Sie etwas auf Ihrem Desktop, vielleicht ein Word-Dokument, eine Datei im JPEG-Format oder was auch immer sich gerade anbietet. Jetzt können Sie diese Datei auf Ihrem Desktop sehen. Diese Datei ist ein digitales Asset und Ihr Desktop dient als Managementsystem für dieses Asset. Was können Sie ausgehend von Ihrem Desktop damit anfangen?

  • Sie können es löschen.

  • Sie können es an eine E-Mail anhängen.

  • Sie können es öffnen und Änderungen daran vornehmen.

  • Sie können es als PDF- oder PNG-Datei speichern.

  • Sie können es in Social-Media-Kanäle hochladen.

... um nur einige Beispiele zu nennen. Und jetzt stellen Sie sich vor, dass Sie über Millionen solcher Assets verfügen, wobei – auch wenn sich das jetzt extrem anhören mag – jede einzelne Wiederholung jeder Datei in der Erstellungs- und Bearbeitungsphase gespeichert wird. An dieser Stelle wird sich Ihre Desktop-Benutzeroberfläche als wenig nützlich erweisen, was übrigens auch für die meisten einfachen Speicher- und Sharing-Lösungen zu diesem Zweck gilt. Wer solche riesigen Datenmengen bewältigen will, sollte sich mit einer Änderung seiner Infrastruktur beschäftigen, nicht nur mit Software.

Warum eine Infrastrukturumstellung?

Werfen wir noch einmal einen Blick auf Ihren Desktop. Ist Ihr Computer ohne die grafische Benutzeroberfläche funktionsfähig? Natürlich nicht, Ihr Desktop ist das Herzstück der Infrastruktur Ihres Computers. Von hier aus starten Sie jede App und von hier aus greifen Sie auf jede Datei zu. Wenn Sie beispielsweise in LinkedIn unterwegs sind und Ihrem Desktop keine Beachtung schenken: Ist Ihr Desktop deshalb von der Verantwortung befreit, das Asset zu verwalten, das Sie gerade hochladen? Keineswegs. Zunächst haben Sie über Ihren Desktop Zugriff auf das Internet genommen. Dann haben Sie die Datei, die auf Ihrem Desktop gespeichert ist, angehängt. Man könnte also sagen, dass der gesamte Prozess von Ihrer Digital Asset Management-Lösung gesteuert wurde.

Es gilt die banale Wahrheit, dass die digitale Windung nicht irgendwo aufhört und an anderer Stelle neu beginnt. Wenn ein DAM nicht in der Lage ist, ein einzelnes Asset aus seinem Innern hervorzuholen und es der richtigen Zielgruppe zu präsentieren, ist es kein DAM. Dann werden digitale Assets nicht gemanagt, sondern lediglich abgelegt.

Lehrbuchmäßig

Theresa Regli , früher für The Real Story Group und heute bei KlarisIP in London tätig, hat ein aktuelles Buch zum Thema Digital Asset Management verfasst. In dieser Veröffentlichung mit dem Titel Digital and Marketing Asset Management werden zehn zentrale Kriterien für ein DAM laut Auflistung der DAM Foundation genannt:

  1. Aufnehmen

  2. Sichern

  3. Speichern

  4. Rendern/transformieren

  5. Anreichern

  6. Beziehungen herstellen

  7. Verarbeiten

  8. Suchen

  9. Vorprüfen

  10. Produzieren/publizieren

Das zehnte Merkmal, Produzieren/publizieren, ist das Kennzeichen, das ein effektives DAM von den Freemium-Modellen unterscheidet, die sich als DAMs ausgeben , sofern man eine kostenlose Datenspeicher- und File-Sharing-Plattform überhaupt als DAM bezeichnen kann, was meiner Meinung nach nicht angemessen ist (obwohl ich wetten möchte, dass auch einige der anderen oben genannten Merkmale oft auf kostenlose Software nicht zutreffen).

Zu einfach?

Diese übermäßige Vereinfachung eines DAM-Systems ist nicht ganz fair. Genauso wenig fair ist aber auch die übermäßige Verkomplizierung, die viele Leute damit verbinden. Eine Digital Asset Management-Plattform ist komplex, sollte aber nicht als unbegreiflich betrachtet werden. Die Wahrheit ist, dass Unternehmen wie das, für das ich tätig bin, censhare, die digitale Welt weit über ein DAM hinaus erschließen. .

DAM ist einfach der Ausgangspunkt einer digitalen Plattform, die als PIM, MRM, CRM und Brandmanagement-Tool verwendet werden kann. Aber erst die Infrastruktur und die Zentralisierung der Assets machen es dem System möglich, sich in weitere Windungen zu verzweigen. Ein DAM ist einfach alles, aber dennoch keine Raketentechnologie (wenn auch Raketenunternehmen ein gutes DAM und PIM nutzen könnten).

Vielleicht ist ein DAM das mit Abstand wichtigste Element technischer Infrastruktur, in das Ihr Unternehmen jemals investieren wird. Ein DAM ist alles, was Sie brauchen, und alles, was Sie daraus machen. Es lässt sich nicht auf die zehn Kernmerkmale reduzieren, die Theresa Regli so großartig und erhellend zusammengetragen hat; es sollte auch ein allumfassendes Softwarepaket sein oder als solches fungieren können und sich dennoch durch eine intuitive Nutzung auszeichnen.

Douglas Eldridge Douglas Eldridge

Doug Eldridge steuert Marketing-Inhalte von unserer US-Zentrale in Denver, Colorado. Er hat als Marketer für ein DAM-Unternehmen begonnen da er dachte, wenn ein Dam(m) errichtet ist rettet er die Leben der Menschen auf der einen Seite und schafft einen wunderbaren See für die auf der anderen Seite. Als der gemerkt hat, dass er für ein Software-Unternehmen arbeitet ist er schnell agil und ein Experte für semantische Datenbanken geworden. Wenn er nicht arbeitet macht er das, was alle in Colorado machen: Zeit in den Bergen und den lokalen Brauereien verbringen.

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