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News

Wir sind die Wirtschaft Tage der Familienunternehmer 2012 am 10.-11.Mai in Berlin

Innovation, Tradition und Leidenschaft – unter diesem Motto kommen jährlich die Familienunternehmer Deutschlands zusammen. Im Rahmen der diesjährigen Tage der Familienunternehmer 2012 trafen sich wieder Vertreter aus Politik und Wirtschaft in den Tagungsräumen des Berliner InterContinental, um einmal mehr den gesellschaftlichen Diskurs zu suchen.

Zu diesem Zweck lud Verbandspräsident Lutz Goebel eine prominente Gesprächsrunde ein: Vor ca. 300 Mitgliedern deutscher Familienunternehmen wie Bertelsmann, Kühne und Oetker referierten der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Frank-Walter Steinmeier, CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, Bestsellerautor Dr. Reinhard K. Sprenger und Dieter Reichert CCO censhare AG über die Herausforderungen unserer Zeit, der sich zukunftsorientierte Unternehmen notwendig stellen sollten.

In der Imagebroschüre des Verbands gibt man sich selbstbewusst: „Von Berlin tragen wir unsere Idee in die Landesverbände und in die Regionen. Ehrenamtlich engagierte Unternehmer in 16 Landesbereichen und 46 Regionalkreisen sorgen dafür, dass kein Politiker uns überhört. Eine gemeinsame Stimme, die einzige für Familienunternehmer in Deutschland!“

Mit dem gleichen Selbstbewusstsein reflektiert der Verband die gesellschaftliche Bedeutung der deutschen Familienunternehmen als das stabilisierende Rückgrat der sozialen Marktwirtschaft: „Wenn Familienunternehmer Risiken eingehen, dann haften sie mit Ihrem Eigentum. Dieses Haftungsprinzip schützt vor Gier und Bedenkenlosigkeit. Familienunternehmer sind in ihrer Region verwurzelt. Das führt zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den Mitarbeitern und Engagement in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Oberste Priorität ist, das Unternehmen einst an die Kinder weiterzugeben – daher ist die langfristige Perspektive und Nachhaltigkeit wichtiger als ein Maximum an Rendite. Bei uns herrscht das Familienunternehmer-Prinzip. Risiko und Haftung sind eine Einheit und schützen vor Übermut und Überschuldung.“

Darüber, dass die ausdrücklich vertretenen Werte der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Verantwortung ohne zukunftsweisende Visionen und begleitende Innovationen nicht denkbar sind, herrscht Konsens, und so holte man mit Dieter Reichert kurz entschlossen einen Schrittmacher der IT-Branche ins Boot.

Der CCO der censhare AG München war sich darüber klar, dass sein Publikum dieses Mal nicht aus ‚Digital Natives‘ bestand und fragte daher zu Beginn seines Vortrags (Thema: „In der Google-Galaxie zu Hause – oder Lichtjahre davon entfernt?) vorsichtig, wer von den Zuhörern denn Google nutze. Die Antwort war allgemeines Gelächter im Saal. Wer denn wisse, dass eine in Deutschland abgesetzte Suchabfrage ein anderes Ergebnis liefere als die gleiche Suchabfrage in USA, tastete er weiter - und reagierte amüsiert, als seine Frage von großen Teilen des Publikums bejaht wurde: “Dann muss ich wohl meinen Vortrag umbauen!“. So oder so, seine gewagten Thesen, in denen der Softwarehersteller eine faszinierende Zukunft im Kommunikations- und Technologie- Bereich mit offenen, demokratischen Netzwerken und neuen Möglichkeiten der Kollaboration entwarf, und Aussagen wie „Software erlangt Bewusstsein – Menschen verlieren es“, sorgten für reichlich Diskussionsstoff. Und so war er nach seinem Vortrag ein gefragter Gesprächspartner, der seine Einschätzungen mit allen Beteiligten gerne teilte.

Bildnachweis: DIE FAMILIENUNTERNEHMER – ASU/Anne Kreuz