Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie diese Website benutzen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies gemäß unseren Richtlinien zu. Mehr erfahren.

News

Marketer wollen mehr Daten aus erster Hand nutzen

In einer kürzlich bei über 300 Marketingverantwortlichen durchgeführten Umfrage stellte Econsultancy fest, dass 82 % der Befragten im kommenden Jahr verstärkt First-Party-Daten einsetzen wollen und die Mehrheit der Umfrageteilnehmer davon überzeugt ist, dass sich "der Kampf um Kundenwünsche und Kundenbindung" mit First-Party-Daten "gewinnen lässt".

Der Wert von Daten aus erster Hand

74 % der Befragten bezeichneten First-Party-Daten (das sind die von Unternehmen direkt erfassten Daten) als die aussagekräftigsten Informationen über Kunden, während 64 % angaben, diese Art von Daten verbessere den Customer-Lifetime-Value am meisten. Warum ist das so?

Zum einen kosten First-Party-Daten nichts. Zum anderen sind sie für jedes Unternehmen einzigartig. Deshalb haben sie eine enorme Bedeutung für die Klärung von Beziehungen. Zudem bilden sie die jeweiligen Berührungspunkte mit dem Kunden, die Customer Journey, ab – insbesondere im Wege der Marketing-Attribution.

Solche Daten aus erster Hand sind auch deshalb eine Goldgrube, weil sie Hinweise für personalisierte Inhalte liefern. Diese sind ein entscheidender Bestandteil maßgeschneiderter Kundenerfahrungen, die mit der zunehmenden Nutzung von Mobilgeräten sogar noch an Bedeutung gewinnen.

Ausmaß und Tiefe

Während die Mehrheit der Marketingverantwortlichen First-Party-Daten als Schwerpunkt nennt, planen 60% der Befragten im kommenden Jahr nach wie vor, mehr Second-Party-Daten einzusetzen, und wollen 44% die Ausgaben für Third-Party-Daten erhöhen.

Econsultancy hat die Datenstichprobe aus der Befragung in Marketingverantwortliche mit leistungsstarken (starker Return-of-Investment), datenbezogenen Initiativen und durchschnittliche Marketers unterteilt. Hinsichtlich der regelmäßigen Nutzung von Ersthanddaten zeigen die Umfrageresultate zwischen den Besten und dem Rest eine Differenz von 10%, in Bezug auf die regelmäßige Nutzung von Second-Party-Daten eine größere Differenz von 29 % und bezüglich der regelmäßigen Nutzung von Third-Party-Daten eine Differenz von 5 %.

Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung zusätzlicher Breite, Größenordnung und Tiefe von Dateninitiativen für den Erhalt eines vollständigen Bildes.

Wettbewerbsvorteil

Marketingverantwortliche, die gemessen an ihren datenbezogenen Investitionen den stärksten ROI verzeichnen, nutzen nicht nur regelmäßiger ein breites Spektrum an Daten, sondern haben auch mit größerer Wahrscheinlichkeit eine langfristige Datenstrategie (44% gegenüber 16%), mit vereinbarten und eingeführten Messverfahren (44% gegenüber 16%) und einer ausreichenden Anzahl von Mitarbeitern für diese Aufgabe (37% gegenüber 11%) entwickelt. Kurzum: Sie investieren Zeit und Ressourcen in ihre Daten und werden dafür mit besseren Ergebnissen belohnt.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig es ist, First-Party-Daten nicht nur zu erfassen und durch Second- und Third-Party-Daten zu ergänzen, sondern auch eine klare Strategie zu entwickeln, die durch die erforderlichen Ressourcen und eine effiziente Technologie unterstützt wird. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie censhare dazu beitragen kann, mit modernsten Analyse- und Datengewinnungslösungen das Beste aus Ihren First-Party-Daten in Echtzeit herauszuholen.