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Die Vorteile des lokalen Marketings – warum internationale Unternehmen ihre Inhalte „lokal“ machen sollten

Da Kundenbindung und -erhalt bei den CMO zunehmend oberste Priorität einnehmen und Bekanntheit und Kundengewinnung als wichtigste Wachstumstreiber überholt haben, müssen kundenorientierte Inhalte gezielt und von höchster Relevanz sein müssen, um messbare Erfolge zu erzielen.

Zielgruppenansprache erhält für Marken mit globaler Präsenz eine besondere Dimension, da die Markenbotschaft verschiedene Märkte erreichen und so gestaltet sein muss, dass sie zu jedem Markt passt. Für E-Commerce-Unternehmen ist ein lokalisierter Shop entscheidend für den Erfolg, denn 72,4 % der Konsumenten weltweit kaufen lieber in ihrer eigenen Sprache online ein – und 55 % kaufen nur auf Websites, die Informationen in ihrer Muttersprache bieten.

Was können Online-Unternehmen also ändern, um ihren Kunden das gewünschte "heimatnahe" Einkaufserlebnis zu bieten?

Der erste Schritt ist offensichtlich: Man muss lokale Teams einrichten, die sämtliche Unterlagen auf allen Kanälen sowie das gesamte Marketing-Material übersetzen. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Inhalte nicht nur in eine andere Sprache übertragen, sondern wirklich lokalisiert werden (so dass kulturelle Normen und Nuancen der Zielmärkte widergespiegelt werden) und dass, in einigen Fällen, neue Inhalte geschaffen werden, wenn ein Konzept oder eine Kampagne sich nicht gut von einem Markt auf den anderen übertragen lässt.

Untersuchungen von NPR Digital Services zeigten, dass lokalisierte, regionsbezogene Beiträge bei Facebook mit einer sechsmal höheren Wahrscheinlichkeit ein "Like" erhalten, mit anderen geteilt und kommentiert werden als ungezielte Beiträge. Innerhalb der amerikanischen Fast-Food-Industrie, wo große Ketten häufig viele Franchise-Geschäfte in verschiedenen Staaten über große Distanzen hinweg betreiben, sind die Vorteile regionsbezogener Inhalte sofort ersichtlich.

Die Imbisskette Dunkin' Donuts arbeitet mit regionalen und internationalen Partnern zusammen, um Inhalte für 31 Twitter- und Facebook-Accounts zu lokalisieren. Laut Jessica Gioglio, Leiterin des Bereichs Soziale Medien bei Dunkin’ Donuts, ist das ein weitverzweigter, aber unentbehrlicher (und wirksamer) Ansatz: "Es ist wichtig, dass wir unsere lokalen Anhänger über Veranstaltungen und Sonderaktionen informieren können, die in ihrer Heimatstadt stattfinden und dass wir mit ihnen in einen offenen Dialog treten können."

In der Welt des "glokalen" Marketings, in der Marken lokalisierte und gezielte Inhalte anbieten müssen, um ihr Publikum zu binden, ist es klar, dass man intelligente Technologien braucht, um diese zusätzliche Ressource zu managen und die Veröffentlichung lokalisierter Marketing-Materialien über eine Vielzahl von Accounts und Kanälen zu koordinieren. Wenn Sie herausfinden wollen, wie censhare dem Konzern Endress+Hauser dabei hilft, seine Kommunikation über 47 Länder hinweg zu steuern und eine wirklich "glokale" Präsenz zu zeigen, sehen Sie sich unser Case Study Video.